Bild: Fra Angelico Florentiner Schule ca.1400
     Josquins Un-Sterblichkeit english version  




eine musikalisch-magische Versuchsanordnung


Als Nachfolgeprojekt von Et ecce terrae motus erkundet dieses neue große Projekt die Zusammenhänge von Vorstellungen planetarer Einflüsse auf die Musik und dem Entstehen eines ganz neuen Begriffs vom "Kunstwerke" am Anfang des 16. Jahrhunderts. Der damals berühmteste Komponist Josquin Desprez schuf eine Serie von vier sog. Chansons de Regretz, die eine Art musikalisches Tombeau darstellen. Die Chansons laden sich gleichsam gegenseitig energetisch auf und nutzen dabei einen ähnlichen Prozess wie beim Auffangen der Planetentöne auf der Erde. Es entsteht die Vorstellung einer geistigen Präsenz jenseits der jeweiligen Aufführung. Im letzten dieser Chansons Plus nulz regretz wird der Tod überwunden und eine neue Zeit im Werk in Gang gesetzt. 


In Zusammenarbeit mit Folkert Uhde vom Radialsystem V entwickeln wir ein Konzert mit einem elektronischen Surround Klangsystem, das die Planetenmusik hörbar machen soll. 


Fest geplant sind schon Aufführungen während der Internationalen Orgelwoche Nürnberg Juni 2016, in Berlin 2017 und 2018 während des Renaissance Festivals am Concertgebouw Brügge.


Die Uraufführung fand am 8. Juni 2016 statt


Eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier:


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